DISTELL Qualifizierungsangebote Erkenntnisse und Schlüsselfragen Teil1: Handys

August 29, 2018 0 Von MW

Unter dem Motto „Digitale Fahrt aufnehmen“ wurden im letzten Jahr unterschiedliche Workshops für Lehrende und Studierende angeboten, mit dem Ziel die Bandbreite an digitalen Lehr-Lern-Elementen aufzuzeigen, einzelne Elemente auszuprobieren und für die Lehrpraxis zu testen.

Ein Thema, das besonderes Interesse auf sich zog, war das Thema Handys in der Lehre, wobei sich das zugrunde liegende Interesse grob gesagt in zwei gegenläufige Strömungen zuordnen lies, die überspitzt formuliert wie folgt lauten könnten:  „Handys weg und zuhören“ vs. „Handys raus und mitmachen“.

Beide Positionen sind vertretbar, im Hinblick auf den Paradigmenwechsel „The shift from teaching to learning“ und dem damit verbundenen Aspekt der Studierendenorientierung  zeigen sich jedoch relativ schnell erweiterte Handlungsoptionen für Lehr-Lern-Prozesse,wenn Handys gezielt in der Lehre eingesetzt werden können.  Gerade dieser Aspekt des didaktischen Handlungsspielraums mit Lehrenden zu erörtern und zu sammeln brachte viele AHA-Momente mit sich:  Die Studierenden nach ihren  Interessen, Vorerfahrungen, Motiven und Erwartungen zu fragen; Wissensfragen für Kontrollzwecke zu stellen und den Studierenden die Möglichkeit der Selbsteinschätzung geben; Für alle ein transparentes Stimmungsbild bzw. Ergebnisverteilung zu ermöglichen oder  offene Fragen zu sammeln sind nur ein Teil der Sammlung.

Da sich viele Lehrende oftmals vordergründig mit Fragen nach speziellen Tools, Werkzeugen, Zusatzaufwänden sowie der generellen Funktionsweise beschäftigen, zeigte sich immer wieder wie wichtig es ist über tatsächliche Einsatzszenarien in der Lehre zu sprechen. Diese Möglichkeiten aufzuzeigen und dazu anzuregen Ideen für die eigene Lehrpraxis zu generieren schaffte selbst bei Skeptikern eine Perspektiverweiterung.

Im Rahmen des Workshops wurden unterschiedliche Tools ausprobiert sowohl in der „Dozenten-„ als auch in der „Studierendenrolle“, zwei dieser Tools wurden als sehr schnell umsetzbar, logisch und praktikabel eingeschätzt (bei beiden Tools handelt es sich um frei verfügbare Anwendungen):

Pingo

Kahoot

Falls Interesse besteht dann darauf achten das Ganze mehrmals zu testen, Vorerfahrungen zu sammeln und was ganz wichtig ist Studierendenfeedbacks einzuholen.